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Picassos „Guernica“ – Rick Steves‘ Reiseblog

by Beata Schiller
13. September 2024
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Als ich sah, wie die jüngsten Ereignisse in Afghanistan in die Schlagzeilen kamen, dachte ich darüber nach, wie wichtig es ist, weit zurückliegende tragische Ereignisse mit einem menschlichen Aspekt zu versehen – und über die einzigartige Fähigkeit von Künstlern, dies zu tun.

Picassos monumentales Gemälde „Guernica“ – über 7,5 Meter breit – ist hierfür ein eindrucksvolles Beispiel. Es ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Stück Geschichte, das den Schrecken des modernen Krieges in einem modernen Stil einfängt.

Das Gemälde (das auf diesem Foto an einer Wand in der baskischen Marktstadt Guernica nachgebildet wurde) zeigt ein bestimmtes Ereignis. Am 26. April 1937 battle Guernica das Ziel des weltweit ersten Flächenbombardements auf Zivilisten. Spanien befand sich mitten im erbitterten spanischen Bürgerkrieg (1936–1939), in dem die demokratisch gewählte Regierung gegen den faschistischen Normal Francisco Franco antrat. Um die rebellischen Basken zu bezwingen, erteilte Franco seinem faschistischen Verbündeten Adolf Hitler die Erlaubnis, die Stadt als Versuchskaninchen für die Erprobung der neuen deutschen Luftwaffe zu nutzen. Der Angriff machte die Stadt dem Erdboden gleich und verursachte Zerstörungen, die damals unerhört waren (ab 1944 waren sie jedoch an der Tagesordnung).

Die Nachricht von dem Bombenangriff erreichte Pablo Picasso, einen in Paris lebenden Spanier. Entsetzt über das, was in seinem Heimatland geschah, machte sich Picasso sofort an die Arbeit und skizzierte Szenen der Zerstörung, wie er sie sich vorstellte …

Die Bomben fallen und zerstören das ruhige Dorf. Eine Frau schreit zum Himmel, Pferde schreien und ein Mann fällt zu Boden und stirbt. Ein Stier – ein Image Spaniens – denkt über alles nach und wacht über eine Mutter und ihr totes Child … eine moderne „Pietà“.

Picassos abstrakter, kubistischer Stil verstärkt diese Botschaft. Es ist, als hätte er die von Bomben zersplitterten Scherben aufgehoben und auf eine Leinwand geklebt. Die Schwarz-Weiß-Töne sind so düster wie die Zeitungsfotos, die über den Bombenangriff berichteten, und erzeugen eine deprimierende, ekelerregende Stimmung.

Picasso wählte universelle Symbole und machte das Werk zu einem Kommentar zu allen Kriegen. Das Pferd mit dem Speer im Rücken symbolisiert die Menschheit, die roher Gewalt erliegt. Der Arm des gefallenen Reiters ist abgetrennt und sein Schwert zerbrochen – weitere Symbole der Niederlage. Der Stier, normalerweise ein stolzes Image der Stärke, ist machtlos und verängstigt. Die verängstigte Friedenstaube kann nichts anderes tun als zu schreien. Die ganze Szene wird von oben durch das grelle Licht einer nackten Glühbirne beleuchtet. Picassos Gemälde beleuchtete die Brutalität Hitlers und Francos. Und plötzlich schaute die ganze Welt zu.

Das Gemälde wurde erstmals auf der Pariser Weltausstellung 1937 gezeigt und erregte sofort Aufsehen. Zum ersten Mal konnte die Welt die zerstörerische Kraft der aufkommenden faschistischen Bewegung sehen – ein Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg.

Franco gewann schließlich den spanischen Bürgerkrieg und regierte das Land die nächsten 36 Jahre mit eiserner Faust. Picasso schwor, nie wieder in Francos Spanien zurückzukehren. „Guernica“ wurde additionally bis zu Francos Tod (1975) in New York ausgestellt, als das jahrzehntelange Exil endete. Picassos Meisterwerk steht heute als spanisches Nationalkunstwerk in Madrid.

Mit jedem Jahr erscheint das Gemälde prophetischer – es würdigt nicht nur die Tausenden, die in Guernica starben, sondern auch die 500.000 Opfer des erbitterten spanischen Bürgerkriegs, die 55 Millionen des Zweiten Weltkriegs und die unzähligen anderen der jüngsten Kriege. Picasso gab dem, was wir heute „Kollateralschaden“ nennen, ein menschliches Gesicht.



Tags: GuernicaPicassosReiseblogRickSteves
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