Im Coral Ridge Yacht Membership gab es nur Stehplätze, als Anwohner, Stadtbeamte und Entwickler zusammenkamen, um die umfassenden Pläne zur Sanierung der Galleria in Fort Lauderdale zu besprechen. Die Menge reflektierte, was auf dem Spiel steht: ein entscheidender Second für die Zukunft der Stadt und eines ihrer bekanntesten Wahrzeichen.
Die Galleria struggle einst ein Anlaufpunkt für den Einzelhandel für Einheimische und Besucher und erlebte jahrelang einen Niedergang, da sich die Verbrauchergewohnheiten von den traditionellen geschlossenen Einkaufszentren abwandten. Jetzt schlagen die Entwickler eine mutige Neugestaltung des 35 Hektar großen Grundstücks am East Dawn Boulevard vor – eine, die es in ein gemischt genutztes Viertel verwandeln würde, das Wohnhäuser, Geschäfte, Eating places und Inns in einer besser begehbaren Umgebung unter freiem Himmel vereint.
Aktuelle Vorschläge sehen rund 2.000 Wohneinheiten, zwei Inns mit insgesamt rund 350 Zimmern und eine umfassende Neugestaltung der umliegenden Infrastruktur vor. Frühe Anträge im Rahmen der bestehenden Bebauungsplanung hatten die Zahl eher auf 1.900 Einheiten begrenzt, aber das Projektteam strebt eine zusätzliche Dichte im Rahmen des Dwell Native Act von Florida an, einem Landesgesetz, das bezahlbaren Wohnraum durch Bebauungsflexibilität und beschleunigte Genehmigungen fördern soll.
Wenn die Sanierung vollständig ausgebaut ist, könnte sie mehrere tausend neue Bewohner in die Gegend bringen – was wichtige Fragen zu Verkehr, Schulen und öffentlichen Dienstleistungen aufwirft. Diese Themen dominierten einen Großteil der Diskussion während der Bürgerversammlung am 28. Oktober.
Das Discussion board zog eine leidenschaftliche Beteiligung an. Viele Anwohner begrüßten die Idee der Revitalisierung, empörten sich jedoch über den Umfang und das Tempo des Projekts. „Wir sind nicht gegen eine Sanierung – wir wollen nur das bewahren, was unser Viertel lebenswert macht“, sagte ein Anwohner und erntete damit den Applaus der anderen im Publikum.
Die Bedenken konzentrierten sich auf die Überlastung des Dawn Boulevard und des Bayview Drive, die Belastung der örtlichen Versorgungsunternehmen und die Ungewissheit im Zusammenhang mit bezahlbarem Wohnraum. Die Schätzung des Bauträgers von rund 1.200 bezahlbaren oder für Arbeitskräfte vorgesehenen Einheiten warf gezielte Fragen auf, wie „erschwinglich“ diese Häuser wirklich sein würden – und wie lange sie dies bleiben würden.
Andere fragten sich laut, wohin neue Familien ihre Kinder zur Schule schicken würden, wenn man bedenkt, dass die öffentlichen Schulen in der Nähe bereits voll oder quick ausgelastet sind. Stadtbeamte räumten ein, dass eine detaillierte Analyse der Auswirkungen auf die Schule und die Koordinierung des Bezirks erforderlich sein werden, bevor die Genehmigungen voranschreiten.
Vertreter der Stadt und das Entwicklerteam betrachteten das Projekt als eine einmalige Gelegenheit, ein ungenutztes Grundstück durch ein lebendiges, gemischt genutztes Reiseziel zu ersetzen, das die sich entwickelnde städtische Identität von Fort Lauderdale widerspiegelt. Sie verwiesen auf den Dwell Native Act als den Mechanismus, der groß angelegten Wohnungsbau ermöglicht, indem er staatlich geförderte Anreize ermöglicht, die an die Schaffung von Arbeitsplätzen und Erschwinglichkeitsziele gebunden sind.
Dennoch äußerten die Bewohner Skepsis darüber, ob diese Vorteile auch der örtlichen Gemeinschaft zugutekommen würden. „Wir wollen hier leben und nicht nur hier investieren“, sagte eine Frau – ein Satz, der die Stimmung des Abends einfing.
Beamte versprachen, dass bei Überarbeitungen des Plans die Infrastrukturkapazität, Nachbarschaftsübergänge und der Verkehrsfluss berücksichtigt würden. Die Stadt versprach außerdem fortlaufende Transparenz und zusätzliche öffentliche Workshops, bevor endgültige Abstimmungen stattfinden. „Wir setzen uns dafür ein, dass dieses Projekt unserer Gemeinde Auftrieb gibt – und nicht nur dem Geschäftsergebnis“, sagte ein Vertreter der Stadt gegen Ende des Treffens.
Das Rathaus am 28. Oktober markierte den Beginn eines mehrstufigen Prozesses, der bis weit ins Jahr 2026 andauern wird. Zu den nächsten Phasen gehört ein überarbeiteter Entwicklungsplan, der Dwell Native Act-Kriterien für bezahlbaren Wohnraum, Verkehrsmanagement und öffentliche Infrastruktur enthält; Stadtplanung und Überprüfung durch die Kommission, gefolgt von zusätzlichen Anhörungen der Gemeinde; und die Schaffung von Vereinbarungen über gemeinschaftliche Leistungen, die verbindliche Zusagen für bezahlbare Wohneinheiten, Freiflächen und lokale Einstellungsmöglichkeiten enthalten. Wenn der Bau genehmigt wird, würde er phasenweise über mehrere Jahre hinweg erfolgen.
Nachbarschaftsverbände haben bereits Folgetreffen organisiert, um die vorgeschlagenen Änderungen zu prüfen, und die Bewohner aufgefordert, während des gesamten Genehmigungsprozesses beteiligt zu bleiben und ihre Stimme zu erheben.
Die Sanierung der Galleria stellt mehr als die Umgestaltung eines Einkaufszentrums dar – sie ist ein Testfall dafür, wie Fort Lauderdale das Wachstum angesichts der steigenden Nachfrage nach Wohnraum und der begrenzten Grundstücksfläche bewältigt. Das Gleichgewicht zwischen staatlichen Entwicklungsanreizen und lokaler Kontrolle wird bestimmen, wie sich zukünftige Projekte in ganz Florida entwickeln.
Im Gespräch geht es nicht nur um Dichte oder Design; Es geht um den Charakter einer Gemeinde, die seit jeher Wert auf den Charme und die Lebensqualität der Küste legt. Ob die Galleria zu einem Modell für verantwortungsvolle Stadterneuerung oder zu einer warnenden Geschichte wird, hängt davon ab, wie engagiert die Öffentlichkeit im weiteren Verlauf des Prozesses bleibt. Sehen Sie sich die vollständige Wiederholung von an Bürgermeister-Rathaus ab 28. Oktober.



